Beschreiben Sie die Vorteile des Vorverpackens von Backwaren. (Geben Sie einige Beispiele).

  • Ein Vorteil ist dass man während eines großen Kundenansturms, dadurch entlastet ist, nicht auch noch verpacken zu müssen. Man kann die vorverpackte Ware direkt verkaufen.
  • Vom Vorverpacken spricht man, wenn Backwaren unmittelbar nach ihrer Herstellung, aber weit vor ihrem Verkaufszeitpunkt verpackt werden, Das geschieht natürlich nur bei Erzeugnissen mit längerer Haltbarkeit, vor allem bei Dauerbackwaren, z. B. Mürbeteig (Tee-, Sandgebäck, Spekulatius), Lebkuchenarten (Printen, Spritzkuchen) aber auch bei Schnittbrot und weiteren Backwaren. Das Vorverpacken hat den Vorteil, dass es in verkaufsruhigen Zeiten vorgenommen werden kann. Beim Verkauf selbst stellt die Herausgabe vorverpackter und portionierter Mengen zugleich eine erhebliche Arbeitserleichterung und Zeiteinsparung dar. Ferner ist die verpackte Ware in der Zeit zwischen Herstellung und Verpackung und dem eigentlichen Verkauf gegen Qualitätsabfall oder Verderb geschützt.

    Dass über das Verpackungsmaterial zugleich eine wirksame Werbung betrieben werden kann, ist selbstverständlich. Sehr beliebt und werbewirksam sind Klarsichtfolien, weil die ansprechende Wirkung der Folie selbst betont wird. Darüber hinaus lässt sich durch geschickt, platzierten Aufdruck oder Aufkleber (Firmenetikett) nachhaltig Werbung und auch warenbezogenen Kundeninformation betrieben.

    Diese Eigenschaften sind heute bei verschiedenen Kunststoffen gegeben, die zu Verpackungszwecken angeboten werden.

    Zum Vorverpacken werden feste Gebäcke (Spekulatius, Teegebäcke u. a.) von rechteckiger Form bevorzugt. Auf weiche Füllungen und druckempfindlichen Dekor ist zu verzichten.